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Der kleine Fabricant - Mach es einfach!

Kategorie: Bücher

Keltische Knoten für Schmuckstücke – Buchvorstellung mit Verlosung

Autorin: Suzen Millodot
Broschiert, 80 Seiten
Verlag: Frech-Verlag.
Erste Auflage 2007
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3772455085
ISBN-13: 978-3772455087
Schon seit Ende September wartet hier im Regal ein wunderschönes Buch auf seine Besprechung und darauf, dass ich es anschließend hier im kleinen Fabricanten verlose. Da kommt leicht der Verdacht auf, dass ich es letztlich klammheimlich doch behalten wollte… und ich muss zugeben, am liebsten würde ich das. Aber der eigentliche Grund für die lange Zeit ist ein anderer, und wer woanders bei mir mitliest, hat vermutlich mitbekommen, dass ich zwischendurch ein wenig gekränkelt habe. Und es dauerte seine Zeit, bis ich aus dem tiefen Tal der Tränen, das dann folgte, wieder einigermaßen herauskam. Aber ich will hier nicht lange jammern, es geht mir ja wieder den Umständen entsprechend ganz ordentlich, und so will ich mich endlich mal daran machen, euch dieses Buch vorzustellen.

Keltische Knoten für Schmuckstücke von Suzen Millodot ist auch selbst ein echtes Schmuckstück. Vor allem die vielen Fotos der fertigen Stücke sind klasse – nicht künstlerisch überhöht oder dramatisch in Szene gesetzt, sondern ganz schlicht und so gestaltet, dass man die Knüpftechnik wirklich gut erkennen kann, auch bei den komplizierteren Teilen.

Das Nacharbeiten ist allerdings allein nach dem Foto des Endzustands kaum möglich – beim Versuch bekommt man leicht (keltische) Knoten ins Hirn. Aber das muss man zum Glück nicht, denn die verschiedenen Techniken sind mit ausführlich bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Abriss über die Geschichte und Herkunft der keltischen Knotenmuster. Anschließend gibt die Autorin einen Überblick über die verwendeten Materialien und deren Vor- und Nachteile. Satin-, Baumwoll-, Kunstfaser- und Lederkordeln werden im Buch verarbeitet, zusätzlich dekorative Elemente wie Perlen und Anhänger. Auch auf die verwendeten Verschlüsse für Halsketten und Armbänder geht sie kurz ein.

Die nötigen Hilfsmittel für die Knoten- und Flechtarbeiten sind in jedem Bastlerinnen-Haushalt vorhanden: Scheren, verschiedene Klebstoffe, Korkplatte und Stecknadeln zum vorübergehenden Fixieren, Pinzetten, Maßbänder und ähnliches werden gebraucht. Man muss sich also keine teure Spezialausrüstung zulegen, um die keltischen Knoten nachzuarbeiten – was man so im Haus hat reicht schon für den Start.

Im nächsten Abschnitt des Buches geht es um die Vorbereitungen: wie viel Kordel braucht man für welchen Knoten, und wie berechnet man die Gesamtlängen? Wie verhindert man das Ausfransen der Kordeln?

Schließlich geht es an die Knoten selbst. Grundtechniken werden ausführlich erklärt und anhand der ersten Modelle direkt in tragbare Schmuckstücke umgesetzt. Den Anfang bildet dabei der Knopfknoten. Verschiedene drei- und viersträngige Zöpfe kommen als nächstes an die Reihe. Türkenbund-Knoten, Achter-Ketten und schließlich die richtig komplizierten verschlungenen Knoten kommen hinzu.

Besonders gut gefallen mir das geknotete keltische Kreuz und die “Kreis des Lebens”-Ohrringe. Ja, nicht nur Halsketten und Armschmuck werden geknotet, auch Fingerringe und Ohrschmuck sind dabei. Als Handy-Gebamsel oder Taschen- oder Schlüssel-Anhänger eignen sich die Stücke natürlich genauso.

Insgesamt werden 18 konkrete Projekte ausführlich vorgestellt. Mit dem Handwerkszeug, das man dabei lernt, kann man aber auch einfach eigene Schmuckstücke kreieren. Und je nachdem, welches Material und welche Farben man verwendet, wirkt das Endergebnis auch immer ganz unterschiedlich.

Mein Fazit: Ein tolles Buch über eine nicht ganz alltägliche Technik, das ich am liebsten selbst behalten würde.

Aber ich bin ja nicht so, und darum werde ich es verlosen. Und zwar unter allen, die bis zum 20. Dezember 2009 einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen. Am 21. Dezember findet dann die Auslosung statt – verschicken tu ich, sobald die Adresse bei mir eintrudelt. Ich weiß zwar nicht, ob das dann vor Heiligabend noch beim Gewinner oder bei der Gewinnerin ankommt, aber wer weiß… mit ein bisschen Glück liegt es vielleicht als kleine zusätzliche Überraschung unter eurem Weihnachtsbaum!

 



Buchvorstellung: Weiden flechten. Mit Verlosung!

Autorin: Birgit Østergaard-Jensen
Gebunden, 119 Seiten
Verlag: Frech-Verlag.
Erste Auflage 2006
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3772455069
ISBN-13: 978-3772455063
Heute gibt es ein Novum im kleinen Fabricanten: eine Buchvorstellung mit Verlosung. Ja, genau, ich verlose unter allen, die bis zum 28. September 2009, 23:59 Uhr diesen Beitrag hier kommentieren, genau dieses Buch. Einmal. Ich hab nur eins davon hier. Leider. Denn eigentlich würde ich es gern einmal verlosen und einmal behalten. Aber gut, jetzt habe ich es angekündigt, da führt nun kein Weg mehr zurück.

Zunächst mal muss ich sagen: An diesem Buch ist nichts irgendwie kitschig oder bäh. Kitsch ist ja manchmal ok, wenn er bewusst eingesetzt wird, in vielen Bastelbüchern ist er meiner Meinung nach aber eher versehentlich drin und damit bäh.

Das mal als Vorrede. Worum geht es also? Der Titel des Buches sagt es schon ganz treffend, es geht um das Flechten von bzw. mit Weiden. Auf der Titelseite kann man schon gut einige der vorgestellten Projekte sehen. Und sehenswert sind die allesamt. Ehrlich. Nach einer kurzen Einführung in das Grundsätzliche (welche Materialien brauche ich, welches Werkzeug, wie sieht ein guter Arbeitsplatz für das Weiden flechten aus, was sind die wichtigsten vorbereitenden Handgriffe) geht es direkt mit den Projekten los. Wo immer passend, erklärt die Autorin im Zusammenhang mit einzelnen Projekten bestimmte Techniken. Zum Beispiel so interessante Dinge wie das Wurstgeflecht (ergibt einen superoberschönen Zaun), Fitching (superoberschöne Seifenablagen!) oder Japanisches Auge (superoberschöne Zusammenbinde-Technik).

Dabei sind die Anleitungen für diese Techniken schrittweise und gut nachvollziehbar beschrieben sowie mit Fotos und Zeichnungen erklärt.

Viele der Projekte sind für draußen: Gartenzäune, kleine Beetabgrenzungen, Rankgerüste, Vogelfutterhäuschen, Fackelhalter und vieles mehr. Aber auch Klassiker wie verschiedene Körbe und Schalen sind beschrieben. Und keins der Stücke ist irgendwie langweilig – jedes hat eine besondere Form oder ein besonders pfiffiges Detail zu bieten. Allein schon die Namen für die Projekte: Wer möchte kein Sonnenscheintablett? Oder eine Himmlische Schale? Oder ein Vogelcafé?

Ich schon. Und darum müsste ich jetzt eigentlich inständig darum bitten, dass hier niemand einen Kommentar hinterlässt, damit ich das Buch nicht verschicken muss, sondern selbst behalten kann. Aber vermutlich tut ihr mir den Gefallen nicht, oder?

Tja, da muss ich jetzt wohl durch. ;-)

Übrigens: Das Exemplar, das hier zur Verlosung kommt, ist natürlich nagelneu und nur von mir durchgeguckt, damit ich es hier auch vorstellen kann.

Noch weitere Infos zum Buch sowie zu vielen anderen Büchern aus dem gleichen Verlag gibt es entweder bei Amazon oder direkt beim Verlag.

 



Das siebzehnte Türchen: Wickelweihnachtsstern


Bild: frechverlag, “Variojo Wohnraum-Dekorationen, ISBN: 978-3-7724-3669-7.
Dieses Variojo ist nicht wirklich als Weihnachtsstern gedacht.
Aber mit den richtigen Materialien und Farben könnte ich mir das schön
als Weihnachtsdeko vorstellen.

 

Ich bin ganz offen: das meiste, was in der Bastel-, Werkel- und Handarbeits-Abteilung unserer örtlichen Buchhändler steht, finde ich recht schrecklich. Der kleine Fabricant wird darum niemals einen Beitrag über Tontöpfe, die zu Figuren zusammengesteckt, Servietten, die auf Dinge geklebt oder Colors, die auf Windows gemalt werden bringen. Ich will nicht sagen, dass man damit keine schönen Sachen machen kann (vielleicht bis auf die Tontöpfe), aber das meiste, was es dazu an Literatur gibt, ist so… hm… öde. Bieder. Einfach nicht mein Ding.
Darum mache ich normalerweise einen großen Bogen um diese kleinen A5-Hefte mit Bastelvorlagen. Neulich gab es eine Ausnahme von dieser Regel, und ich habe mir bei Tauschticket dieses Buch hier geschossen: Variojo Wohnraum-Dekorationen von Roswitha Schwarz.
Interessiert hat es mich, weil ich davon noch nie etwas gehört hatte, und weil der Name so schön fremdländisch klingt.

Alles in allem erfüllt das Buch vollständig meine Erwartungen: Die Technik ist gut beschrieben, man bekommt verschiedene Wickel-Arten gut erklärt, und die Modellbeispiele … hm, ich sag mal so: sie inspirieren. Die meisten gefallen mir nicht, oder vielleicht gefällt mir auch nur die Art der Aufmachung dieser Bücher nicht. Da bin ich mir noch nicht sicher. Aber das ist ja auch egal, die Technik ist sehr interessant. Wenn man sich vorstellt, dass man nicht die vorgefertigten Stöckchen nimmt, die es natürlich auch zu kaufen gibt, sondern Zweige oder andere Naturmaterialien; dazu ein schönes Art-Yarn oder auch mehrere, ein bisschen Gebamsel dazu (sofern nicht schon im Art-Yarn enthalten)… ja, da lässt sich was draus machen.

Autorin: Roswitha Schwarz
32 Seiten, 14 Modelle
Verlag: frechverlag
Erste Auflage 2008
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3772436692
ISBN-13: 978-3772436697

 



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