Das fünfte Türchen: Ein kleines Museum.

Freitag, 5. Dezember 2008. Einsortiert in: Der ganze Rest

Hinter dem fünften Türchen verbirgt sich ein Geschenktipp: ein eigenes, kleines Museum mit ganz persönlichen Erinnerungsstücken. Das Beispiel auf dem Foto habe ich mir selbst geschenkt. Ein schlichter, tiefer Rahmen von Ikea, bestückt mit Handarbeitszubehör. Die Sachen habe ich von einer lieben Tante meines Mannes geerbt – ein ganzes Nähkästchen (und noch mehr) voller Knöpfe, Bänder, winziger Garnreste, Nähnadeln, Häkelnadeln, und und und. Einiges davon habe ich heute in Verwendung, aber anderes, wie etwa das Bandmaß, war zu abgenutzt – aber trotzdem zu schade zum Wegwerfen. Wie alt mag dieses Bandmaß wohl sein? Und der Fingerhut? Die Knöpfe?
Auch der kultige Stoff, mit dem ich die Rückwand bezogen habe, stammt aus den Beständen der Tante.
Ich habe nicht alles behalten – so manches aufbewahrte Fitzelchen Garn war dann doch zu kurz, so mancher Reißverschluss zu ausgeleiert, als dass ich sie noch irgendwann einmal verwendet hätte. Aber mit diesem kleinen Museum bewahre ich die Erinnerung daran.

Wem könnten Sie so ein kleines Museum widmen? Ich bin sicher, Ihnen fällt jemand ein!

Tipp: kleben Sie die Inhalte gut auf der Rückwand fest, bzw. auf dem Boden. Es ist ärgerlich, wenn man das Museum dauernd wieder öffnen muss, weil etwas heruntergefallen ist. Ist mir anfangs einige Male passiert – und Kleber, der von heruntergefallenen Gegenständen an den Rest geschmiert wird, macht die Ausstellung nicht schöner. Also gut festkleben und gut trocknen lassen!

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