Amigurumi mal so ganz anders

Montag, 3. Mai 2010. Einsortiert in: Mach was mit Fasern

Amigurumi sind euch zu süß und zu kitschig? Dann geht’s euch so ähnlich wie mir. Meistens jedenfalls. Knuffige Häkelkätzchen und putzige Häkelmäuschen kann ich nur in arg begrenztem Maß schön finden. Dabei wäre das Amigurumi-Häkeln für mich ja eigentlich der ideale Sport: Kleine Teile, die die Chance haben, innerhalb meiner kurzen Begeisterungsspanne auch tatsächlich fertig zu werden. Aber wo sollte ich dann hin mit all den supersüßen Knuddelviechern?

Heute allerdings bin ich über Amigurumi gestolpert, die so ganz anders sind. Oder habt ihr schon mal einen gehäkelten norwegischen Black-Metal-Gitarristen gesehen? Einen Hummerkutterfahrer? Die Zahlenumdrehfee aus dem Glücksrad (falls das die älteren unter euch noch kennen)? Allein diese Details… Ich glaube, der kurzbehoste Schnäuzerträger ist das erste Amigurumi mit Brustwarzen, das ich je gesehen habe. Unglaublich.

Ihr merkt, ich bin hellauf begeistert von Karabouts. Leiderleiderleider gibt es derzeit noch keine Anleitungen, aber auf der Website steht, dass sie daran arbeiten. Sie werden wohl irgendwann käuflich zu erwerben sein. Bis dahin kann man sich einfach an den Bildern ergötzen. Oder auf eigene Faust ausprobieren, ob man etwas in der Richtung hinbekommt.

Hier geht’s zur Karabouts Amigurumi-Seite. (Klick)

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