Last-Minute-Geschenk: Windlicht mit Frost-Effekt

Auf die Idee gekommen bin ich zugegebenermaßen nicht selbst. Ein Wichtelgeschenk, das ich selbst bekommen habe, war der Anlass. Gestern mittag habe ich es ausgepackt. Neben jeder Menge kakaohaltigem Seelenbalsam war auch ein großes Windlicht mit Kerze enthalten sowie eine Dose Eisblumenspray.
Ganz ehrlich, ich hab in meinem Leben noch kein Eisblumenspray besessen. Es stinkt, ist gar nicht so leicht zu handhaben und vermutlich höchst giftig. Aber gut, jetzt ist es schon mal im Haus, da kann ich auch Spaß damit haben.
Die ersten Versuche am Fenster sehen eher so aus, als hätte ich eine Tüte Milch dagegengeschmissen. Die Kunst ist wohl, genug, aber nicht zu viel von dem Zeug aufzusprühen, damit es nicht verläuft. Ich schätze, eine warme Umgebung, bei der es schneller antrocknen kann, ist auch förderlicher als die kalte Fensterscheibe.
Also fix eines der kleinen Gläser gegriffen, die ich in rauen Mengen aus einem früheren Projekt übrig habe, und angesprüht. Tipp: Zum Sprühen nach draußen gehen, auch wenn’s da kalt ist. Das Zeug stinkt nämlich wirklich erbärmlich.
Dann schnell nach drinnen mit dem Glas. Über der warmen Heizung habe ich es angetrocknet, dann kopfüber abgestellt und vollends trocknen lassen. Teelicht rein, anzünden, fertig. Zeitbedarf: keine 5 Minuten fürs “Basteln”, noch ein paar Minuten mehr fürs Trocknen, je nach Temperatur.
Einfach, oder?
Im nächsten Schritt werde ich ein paar Wachsreste einschmelzen und das Glas direkt mit Wachs füllen, statt ein usseliges Teelicht reinzustellen. Muss nur noch einen Docht finden.













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