Wächserne Windlichter – wie wundervoll!

Freitag, 17. Dezember 2010. Einsortiert in: Adventskalender 2010 Mach was mit irgendwas
Das war mal ein guter Tag heute. Kundentermin sehr erfolgreich abgeschlossen, viel vom Schreibtisch weggearbeitet, ein paar kreative Einfälle für Marketingmaßnahmen in der kommenden Zeit gehabt … – nur den Adventskalender habe ich heute noch nicht angeschaut. Also wird’s dringend Zeit dafür, das siebzehnte Türchen zu öffnen. Auf dass ein Licht leuchte!

Sind die nicht wunderschön? Die organische Form dieser Windlichter kommt nicht von ungefähr. Das Zusammenspiel von Gummi, Wasser und heißem Wachs sorgt dafür. Wendy zeigt in ihrem Blog Wisdom of the Moon Schritt für Schritt, wie es geht. Das ist zwar mal wieder englisch beschrieben, aber ausführlich bebildert. Die Bilder hat übrigens ihre Schwester geschossen, und ich habe freundlicherweise die Erlaubnis erhalten, eins davon hier zu zeigen.

Die Windlichter zu machen ist gar nicht so schwer. Es ist an sich das gleiche Prinzip wie bei Luftballons, die aufgeblasen und mit Pappmaschee beklebt werden. In diesem Fall ist der Ballon allerdings wassergefüllt und wird in flüssiges Wachs getunkt wie eine Kerze beim Kerzenziehen. Achtung aufgepasst: Im Ballon muss möglichst nur Wasser sein, nicht viel Luft. Denn die Luft würde sich beim Eintauchen in das heiße Wachs rasend schnell erhitzen, ausdehnen und womöglich den Ballon platzen lassen. Und da mag ich mir lieber nicht vorstellen, was passiert, wenn ein solcher Ballon mitten im Topf mit flüssigem, heißem Wachs explodiert…

Übrigens nimmt Wendy auch normale Luftballons, die sie mit Wasser füllt, nicht die Wasserbomben-Ballons, die es ja auch gibt.

Was ich mich momentan noch frage: Wie verhalten sich die Windlichter, wenn tatsächlich ein Teelicht drinsteht und längere Zeit brennt? Das wird ja auch heiß, und zumindest der Boden dürfte sich durch den Boden des wächsernen Windlichts schmelzen. Hm. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, stellt vielleicht lieber ein elektrisches Teelicht hinein, das sich nicht erhitzt. Basteln passiert hier also auf eigene Gefahr!

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