Laternen basteln mal anders: als Windlicht

Gar nicht mehr so lange hin, bis die Laternenzeit wieder losgeht. Und weil von der Fledermaus neulich noch etwas grünes Papier übrig war, habe ich ein bisschen getüftelt. Normalerweise sind Laternen ja ein wenig größer, hängen an einer Art Angel und werden von kleinen oder auch nicht ganz so kleinen Kindern durch die Gegend getragen. Seit es allerdings aus der Mode gekommen ist, echte Kerzen reinzustellen, finde ich Laternen ziemlich doof. Zu einem echten St.-Martinszug gehört doch mindestens eine abgefackelte Laterne, oder nicht?
Na, jedenfalls eignet sich normales Papier sowieso nicht so hervorragend zum Laternenbasteln. Transparentpapier hatte ich gerade nicht da, und Sonntags sind die Bastelläden zu, also war Improvisation angesagt. Herausgekommen ist dabei der Prototyp eines Laternen-Windlichts. Der Vorteil: Hier kann nichts abfackeln, denn das Teelicht steht im Glas.

Nötiges Material:
- Ein Glas. Möglichst eines mit gleichem Umfang oben und unten, das also nicht konisch zuläuft. Ein rundes hatten wir nicht im Haus, aber auch so ein achteckiges funktioniert wunderbar.
- Ein Teelicht für die Beleuchtung.
- Ein Streifen Papier. Die Länge sollte dem Umfang des Glases entsprechen. Die Höhe des Streifens ist ein wenig mehr als das Glas hoch ist. Nicht zu viel, da verschätzt man sich leicht. Ein Zentimeter reicht dicke, eher weniger.
- Klebstoff, um das Papier am Glas zu befestigen. Ich benutze bei Papier-Klebearbeiten immer gern schmales doppelseitiges Klebeband aus dem Scrapbooking-Zubehör. Mit Scrapbooking kann ich persönlich nichts anfangen, aber diese Klebestreifen sind superpraktisch. Damit spart man sich das Rumgeklecker.

Oben und unten am Glas kommt ein Klebestreifen drumrum. Das Papier wird der Länge nach gefaltet und vom Falz her einschneiden, ungefähr bis einen Zentimeter vor der Papierkante. Möglichst gleichmäßig und gerade das gesamte Papier einschneiden.
Dann oben und unten am Glas festkleben, Teelicht anzünden, fertig

















huhu eine Laterne