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Der kleine Fabricant - Mach es einfach!

Tag: Basteln

Zeit für Kitsch: Herzen zum Valentinstag

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Gestickte Herzen – Foto & Anleitung aus dem Blog maggie makes, mit freundlicher Genehmigung.

 

Es wird Zeit, die Kitschsensoren zu aktivieren und die Romantikfühler auszustrecken – der Valentinstag naht!

Ok, zugegeben, ich bin kein Freund der verordneten Gedenk- und Geschenktage. Aber man kann sowas doch nutzen, um mal ungehemmt die rosarote Brille aufzusetzen und im Herzigschönen zu schwelgen, oder? Ich habe jedenfalls vor, mich in rosa Schleifen, niedlichen Herzen und ähnlichem zu wälzen. Digital zumindest.

Wobei… allzu plüschig und rosa darf es auch nicht sein, versuchen wir mal einen Mittelweg.

Herzig, aber trotzdem schön finde ich zum Beispiel diese Herzen, auf rustikalem Stoff und mit rot und weiß bestickt. Gestaltet hat sie die Macherin des Blogs maggie makes, und eine Beschreibung, wie man sie stickt, gibt’s dort auch. Halt auf Englisch, aber mit vielen Bildern. Und wer selbst stickt, wird wahrscheinlich gar keine Anleitung dafür brauchen.

Hach, Herzen sind doch was schönes. Mein Favorit ist allerdings nach wie vor die Herz-Karte zum Valentinstag, die ich letztes Jahr gefunden habe. Beides irgendwie schön, jedes auf seine Art.

 



Keltische Knoten für Schmuckstücke – Buchvorstellung mit Verlosung

Autorin: Suzen Millodot
Broschiert, 80 Seiten
Verlag: Frech-Verlag.
Erste Auflage 2007
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3772455085
ISBN-13: 978-3772455087
Schon seit Ende September wartet hier im Regal ein wunderschönes Buch auf seine Besprechung und darauf, dass ich es anschließend hier im kleinen Fabricanten verlose. Da kommt leicht der Verdacht auf, dass ich es letztlich klammheimlich doch behalten wollte… und ich muss zugeben, am liebsten würde ich das. Aber der eigentliche Grund für die lange Zeit ist ein anderer, und wer woanders bei mir mitliest, hat vermutlich mitbekommen, dass ich zwischendurch ein wenig gekränkelt habe. Und es dauerte seine Zeit, bis ich aus dem tiefen Tal der Tränen, das dann folgte, wieder einigermaßen herauskam. Aber ich will hier nicht lange jammern, es geht mir ja wieder den Umständen entsprechend ganz ordentlich, und so will ich mich endlich mal daran machen, euch dieses Buch vorzustellen.

Keltische Knoten für Schmuckstücke von Suzen Millodot ist auch selbst ein echtes Schmuckstück. Vor allem die vielen Fotos der fertigen Stücke sind klasse – nicht künstlerisch überhöht oder dramatisch in Szene gesetzt, sondern ganz schlicht und so gestaltet, dass man die Knüpftechnik wirklich gut erkennen kann, auch bei den komplizierteren Teilen.

Das Nacharbeiten ist allerdings allein nach dem Foto des Endzustands kaum möglich – beim Versuch bekommt man leicht (keltische) Knoten ins Hirn. Aber das muss man zum Glück nicht, denn die verschiedenen Techniken sind mit ausführlich bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklärt.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Abriss über die Geschichte und Herkunft der keltischen Knotenmuster. Anschließend gibt die Autorin einen Überblick über die verwendeten Materialien und deren Vor- und Nachteile. Satin-, Baumwoll-, Kunstfaser- und Lederkordeln werden im Buch verarbeitet, zusätzlich dekorative Elemente wie Perlen und Anhänger. Auch auf die verwendeten Verschlüsse für Halsketten und Armbänder geht sie kurz ein.

Die nötigen Hilfsmittel für die Knoten- und Flechtarbeiten sind in jedem Bastlerinnen-Haushalt vorhanden: Scheren, verschiedene Klebstoffe, Korkplatte und Stecknadeln zum vorübergehenden Fixieren, Pinzetten, Maßbänder und ähnliches werden gebraucht. Man muss sich also keine teure Spezialausrüstung zulegen, um die keltischen Knoten nachzuarbeiten – was man so im Haus hat reicht schon für den Start.

Im nächsten Abschnitt des Buches geht es um die Vorbereitungen: wie viel Kordel braucht man für welchen Knoten, und wie berechnet man die Gesamtlängen? Wie verhindert man das Ausfransen der Kordeln?

Schließlich geht es an die Knoten selbst. Grundtechniken werden ausführlich erklärt und anhand der ersten Modelle direkt in tragbare Schmuckstücke umgesetzt. Den Anfang bildet dabei der Knopfknoten. Verschiedene drei- und viersträngige Zöpfe kommen als nächstes an die Reihe. Türkenbund-Knoten, Achter-Ketten und schließlich die richtig komplizierten verschlungenen Knoten kommen hinzu.

Besonders gut gefallen mir das geknotete keltische Kreuz und die “Kreis des Lebens”-Ohrringe. Ja, nicht nur Halsketten und Armschmuck werden geknotet, auch Fingerringe und Ohrschmuck sind dabei. Als Handy-Gebamsel oder Taschen- oder Schlüssel-Anhänger eignen sich die Stücke natürlich genauso.

Insgesamt werden 18 konkrete Projekte ausführlich vorgestellt. Mit dem Handwerkszeug, das man dabei lernt, kann man aber auch einfach eigene Schmuckstücke kreieren. Und je nachdem, welches Material und welche Farben man verwendet, wirkt das Endergebnis auch immer ganz unterschiedlich.

Mein Fazit: Ein tolles Buch über eine nicht ganz alltägliche Technik, das ich am liebsten selbst behalten würde.

Aber ich bin ja nicht so, und darum werde ich es verlosen. Und zwar unter allen, die bis zum 20. Dezember 2009 einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen. Am 21. Dezember findet dann die Auslosung statt – verschicken tu ich, sobald die Adresse bei mir eintrudelt. Ich weiß zwar nicht, ob das dann vor Heiligabend noch beim Gewinner oder bei der Gewinnerin ankommt, aber wer weiß… mit ein bisschen Glück liegt es vielleicht als kleine zusätzliche Überraschung unter eurem Weihnachtsbaum!

 



Schriftarten für Weihnachten

Schriftarten für Weihnachten

Wer seine Weihnachtskarten selbst bastelt, der kann sicher auch weihnachtliche Schriftarten gut brauchen. Wobei man dazu sagen muss, dass die Auswahl an Schriftarten für Weihnachten deutlich kleiner ist als die zum Beispiel für Halloween. Die meisten der Schriften, die man zum Beispiel auf Dafont.com für Weihnachten findet, sind gar keine richtigen Schriften, sondern Sammlungen von Symbolen, Bildchen und anderen weihnachtlichen Illustrationen. Aber gut, Schneeflocken, Weihnachtsmänner, Kugeln und Tannen kann man ja auch oft brauchen. Ich würde mir jedenfalls nicht zutrauen, selbst eine Schneeflocke zu malen. Oben im Bild seht ihr mal eine kleine Auswahl der Schriften, die Dafont zum Thema Weihnachten zu bieten hat.

Habt ihr auch Tipps für weihnachtliche Schriftarten? Dann immer her damit! Die Kommentare stehen für Tipps & Tricks jedem offen!

 



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