Aus einer hässlichen alten Holzschüssel macht Tricia von Oh So Crafty echte Kunst. Mit Hilfe von ein bisschen Klebefolie, Sprühfarbe und ganz viel Fantasie. Ich weiß jedenfalls, wonach ich auf dem nächsten Flohmarkt Ausschau halten werde!
Und das Konzept ist ja übertragbar. Was fällt euch dazu ein?
Kennen Sie Trading Card Games? Wenn ja, dann haben Sie bestimmt Spaß an diesem Tool von Flickr, mit dem man sich seine eigenen Karten basteln kann. Wer viel Geduld hat und das ganze gut vorbereitet, könnte sich damit sogar ein komplettes Spiel zusammenbasteln. Aber auch für eine einzelne Karte kann ich mir einige Verwendungsmöglichkeiten vorstellen. Zum Beispiel als kleine Überraschung für einen begeisterten Magic-Spieler, mit seinem eigenen Foto drauf. Oder beim Kindergeburtstag als kleine Überraschung für alle kleinen Yu-Gi-Oh-Fans. (Oder welches der vielen Sammelkartenspiele bei den Lütten gerade in ist – ich habe da ehrlich gesagt nicht so ganz den Überblick).
Zu finden ist der Karten-Generator hier. Zur Auswahl stehen sechs verschiedene Kartenfarben, Titel, Untertitel und Textfeld können nach eigenem Geschmack befüllt werden, und aus einer Auswahl von 64 vorgegebenen Symbolen können bis zu 7 auf der Karte untergebracht werden. Tipp: das Ausgangsbild sollte von der Auflösung her nicht zu klein ausfallen, sonst wird das Ergebnis pixelig. Mit einem normalen Foto kommt man aber auf jeden Fall zu einem guten Ergebnis. Die erstellte Karte ist 750 Pixel hoch und 525 Pixel breit – ein gutes Stück größer als das Beispiel oben, das ich etwas verkleinert habe, damit es hier nicht den Rahmen sprengt.
Bei Ravelry gibt es eine Gruppe mit dem Namen Travelling Scarves. Die Idee dabei: in einem Team von 12 Leuten strickt jeder den Anfang eines Schals. Dieser Anfang wird weitergeschickt an den nächsten im Ring. Der strickt wieder ein Stück dran, schickt es zum nächsten, und so weiter, bis jeder der 12 Schals bei jedem der 12 Teilnehmer war und aus 12 ganz unterschiedlichen Segmenten besteht. Das ist schon eine spannende Sache – und oben auf dem Bild (draufklicken für die volle Größe!) sieht man meinen Schal, der durch ganz Europa gereist ist. Deutschland, Irland, Großbritannien, Spanien, Portugal und Finnland waren mit dabei, wenn ich jetzt nichts vergessen habe. Im Moment überlege ich noch, ob ich die ganzen Schildchen abmache und die Fäden vernähe, damit er auch als Schal tragbar wird, oder ob ich ihn nicht einfach so lasse und als Kunstwerk aufhänge.
Tipp: wer auch mal an so etwas teilnimmt, und hinterher einen etwas “homogeneren” und “tragbareren” Schal haben möchte: ich hatte jetzt schon zwei Schals in der Hand, die längs gestrickt waren. Das sieht total super aus, und sollte ich noch mal teilnehmen, werde ich das auch so machen.