
Weihnachtszeit ist Sternenzeit. Im Netz gibt’s jede Menge Anleitungen für papierene Sterne – für die meisten bin ich, das gebe ich offen zu, zu unbegabt beim Falten. Ich habe es probiert, wirklich. Das, was fertig wurde, sah einfach nur zum Davonlaufen aus. Und bei den meisten Anleitungen hakte es irgendwann mit dem Verständnis. Vielleicht muss ich einfach mehr üben… aber mir sind halt die Sachen lieber, die auf Anhieb gut klappen. Wie zum Beispiel der klassische Origami-Glücksstern auf dem Bild. Der ist nun wirklich einfach. Und wenn man sich ein paar Streifen vorbereitet, kann man prima bei der täglichen Blogrunde eine ganze Schüssel voller Sterne basteln. Wobei das ja dann auch auf die Länge der Blogrunde ankommt. Hm. Egal, hier ist jedenfalls der Link zum Tutorial für alle, die auch Sterne falten wollen (englisch, aber gut verständlich). Außerdem ein weihnachtlicher ServierDekorationsvorschlag. Und schließlich der Hinweis auf die passende flickr-Gruppe für das kleine Extra an Motivation. So, und wer jetzt noch keine Streifen schneidet, ist selber schuld
Ist er nicht elegant, mein Friedenskranich? Mein zweiter überhaupt (trotz der Nummer 1 auf dem Flügel), und dafür ist er schon ganz ordentlich geworden, finde ich. Zumindest hatte ich nicht mehr die ganz großen Verständnisprobleme – und wenn ich noch ein bisschen übe, sieht das Endergebnis vielleicht sogar einmal richtig gut aus
Aus heiterem Himmel habe ich den Kranich natürlich nicht gefaltet – er ist ein Beitrag zum Projekt “1000 Paper Cranes” von Foldingtrees.com
Übrigens gibt’s eine prima Anleitung – zwar englisch, aber animiert und sehr gut verständlich – aus Großbritannien. Na, wer faltet den nächsten?
Ich weiß nicht, warum, aber ich mag gefaltete Schachteln. In einem früheren Artikel habe ich ja schon mal welche gezeigt. Im Gegensatz zu diesen ist die heutige Schachtel zweifarbig. Sprich: nach dem Falten sieht man Vorder- und Rückseite des verwendeten Papiers. Ich habe darum auch zweiseitig bedrucktes benutzt; das ist ein Geschenkpapier, das es zur Zeit bei Ikea käuflich zu erwerben gibt. Übrigens in mehreren verschiedenen Varianten.
Diese Faltbox wird – bei gleichem Ausgangsmaterial – deutlich höher als die bunten aus dem erwähnten Artikel, das geht allerdings ein klitzekleines bisschen zu Lasten der Stabilität, da das Papier nur oben am Rand mehrfach liegt, Seitenwände und Boden sind nur einfach. Man sollte also im Zweifel eher ein etwas stabileres Papier nehmen. Das Geschenkpapier ist da schon gar nicht so schlecht. Meine Papiere hatte ich mit einer Kantenlänge von knapp 30 cm geschnitten, was bei der fertigen Schachtel eine Kantenlänge von ca. 10 cm und eine Höhe von rund 8,5 cm ergibt; viel größer würde ich das auch nicht machen wollen, dann wird die Schachtel zu instabil. Eher etwas kleiner.
Und noch ein Tipp, den ich mir leider zu spät überlegt hatte: Geschenkpapier von der Rolle besser erst mal bügeln, damit es platt liegt und sich nicht aufrollt. Diese Aufroll-Tendenz haben die fertigen Schachteln dann nämlich immer noch und verziehen sich. Oder liegt das daran, dass ich zu ungenau gefaltet habe?
Ach ja, eine Anleitung für die Schachteln gibt es natürlich auch: Direkt bei der Designerin, Carmen Sprung, genannt “Krims-Krams-Box” – auf Deutsch und mit ausführlicher Zeichnung.