Heute gibt’s wieder – wie sollte es anders sein – ein paar Ostereier als Anregung für die eigene Produktion. Und wir gehen den Eiern auch wieder an die Schale. Allerdings bekommen die Eier heute große Löcher verpasst. Löcher außenrum, um Perlen aufzunähen, und ein großes Loch am Bauch, um die Innenseite des Eis zu gestalten. Wie ein kleines Diorama. Ist das nicht eine klasse Idee, die Elisabeth Eder uns da präsentiert?
Was kommt dabei heraus, wenn man ein Ei mit einem Zahnarztbohrer traktiert?
Nun, wenn das Ei noch ganz frisch ist, ist das Ergebnis vermutlich eine ziemliche Schweinerei. Aber wenn das Ei zuvor ausgeblasen wurde, und der Mensch mit dem Zahnarztbohrer in der Hand so talentiert ist wie Horst Opiola, dann kommen ganz wunderbar filigrane Kunstwerke dabei heraus. Ich bin nicht sicher, ob ich bei der Herstellung zuhören möchte. Zahnarztbohrer auf Eierschale könnte fies sein. Aber die Ergebnisse finde ich ganz große Klasse.
Weiter geht’s mit Tipps für die Ostereier-Produktion in diesem Jahr. Heute werden als “Rohmaterial” ausgeblasene Eier benötigt. Auf der Webseite Sorbische Ostereier gibt es ausführlichste Anleitungen zu vier verschiedenen, traditionellen Techniken: Reservier-, Bossier-, Kratz- und Ätztechnik. Und wenn ich sage ausführlichst, dann meine ich das auch so. Es wird genau erklärt, wie man die Eier richtig vorbereitet, welche Materialien man benötigt, wie man die Muster entwirft und natürlich auch, wie man die Ostereier in der jeweiligen Technik richtig verziert. Die vier Techniken sind schon etwas filigraner, das ist nichts, was man mit kleinen Kindern machen könnte. Aber damit diese auch etwas zu tun haben, sind in der Kinderecke auch einige einfachere Techniken erläutert, zum Beispiel das Marmorieren oder das Bemalen mit Wachsmalstiften.
Einen zweiten Blick wert ist vor allem auch die Galerie, in der die Autoren der Seite verschiedene Werke aus den letzten Jahren zeigen. Echt sehenswert!