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Der kleine Fabricant - Mach es einfach!

Tag: Papier

Verpackung für kleine Geschenke

Schachtel für kleine Geschenke

Und wieder einmal war ich auf der Suche nach einer hübschen Verpackung für ein kleines Geschenk. Ich hatte keine Lust, großartig an einer Schachtel herumzufalten, die Anleitung sollte also möglichst einfach, aber trotzdem effektvoll sein. Bei der Suche nach einer passenden Bastelvorlage bin ich auf das Modell “Kissenbox” gestoßen. Perfekt! Ausdrucken, ausschneiden, eine Klebestelle. Ok, der knifflige Teil ist es, das Papier, das für diese Schachtel relativ dick sein sollte, fast schon Fotokartonstärke, an den Seiten in einer gebogenen Linie sauber anzuritzen, so dass sich dort ein schöner Knick ergibt. Aber mit einer einigermaßen ruhigen Hand ging das ganz gut. Allerdings habe ich auch nur 130-Gramm-Papier verwendet. Bei dickerem Papier würde ich vermutlich auf die Suche nach meiner Kurvenschablone gehen. Oder wie auch immer das Teil heißt, das funktioniert wie ein Lineal, nur halt mit Kurven.

Diese Schachtelform ist nicht revolutionär neu, ich hab sie schon öfter gesehen. Aber bisher hatte ich keine Vorlage im Haus, um solche Schachteln zu basteln. Jetzt ist das anders: Bei “Up Up, The Blog” gibt’s die Vorlage zum Herunterladen. Komplett mit dem hübschen Retro-Design und – leider englischer – Beschriftung. Aber wer ein bisschen mit Bildbearbeitung umgehen kann, kann sich daraus ja auch die Grundform ableiten und eigene Designs gestalten.

 



Mal eine ungewöhnliche Schachtel basteln

Mal eine ungewöhnliche Schachtel basteln

Jedes Jahr zu Weihnachten stelle ich mir die Frage, wie ich meine Geschenke einpacke. Klar, ein Buch oder ähnliches kann man einfach in Geschenkpapier einwickeln. Aber wie verpackt man auf nette Art eine Kleinigkeit wie eine selbstgemachte Seife, oder ein paar selbst gebackene Plätzchen?

Die Antwort ist gar nicht sooooo schrecklich schwer: einfach eine Schachtel basteln. Und da gibt es viele Möglichkeiten. Ein paar habe ich hier im kleinen Fabricanten ja schon vorgestellt. Zum Beispiel die klassische Origami-Schachtel, eins der allerersten Bastelprojekte hier im Fabricanten.

Aber es gibt ja so unendlich viele Möglichkeiten. Im Netz finden sich zahlreiche Vorlagen für die unterschiedlichsten kleinen Schachteln, alle perfekt zum selbst Basteln geeignet. Ab und zu werde ich mal die eine oder andere Schachtel basteln und vorstellen.

Heute ist ein ganz ungewöhnliches Modell dran: Eine rechteckige Bodenform, ergänzt durch elegant geschwungene Seitenwände und einen raffinierten Verschluss. Genau das Richtige, um eine klitzekleine Kleinigkeit zum Verschenken darin zu verpacken. Die Anleitung und die Vorlage zum Runterladen und Ausdrucken gibt’s bei Stampington & Company. Ist zwar auf englisch, aber praktisch selbsterklärend. Einfach die Vorlage auf schönes Papier ausdrucken und ausschneiden. Durchgezogene Linien werden ausgeschnitten, gestrichelte Linien gefaltet. Der Rest ergibt sich ganz von allein. Oder, und das ist die zweite Möglichkeit, diese Schachtel zu basteln: auf weißes Papier ausdrucken und nach Lust und Laune verzieren. Bestempeln, bemalen, bekleben, was auch immer gerade zur Hand ist.

Noch zwei Tipps: wenn man die Linien am Boden nicht faltet, sondern nur vorsichtig leicht biegt, sieht die Schachtel eleganter aus. Und wenn man sie größer haben möchte: Einfach vergrößert ausdrucken, wenn der Drucker eine solche Funktion unterstützt, oder per Kopierer eine Vorlage vergrößern, ausschneiden und dann mit einem Bleistift die Form auf das eigentliche Papier übertragen.

Wie immer gilt: je fester das Papier, desto stabiler die Schachtel, und desto größer kann man sie basteln.

Also, auf geht’s zum weihnachtlichen Schachtel-Basteln!

 



Keeeeekseeeee! Und ganz viel Glück.

Glückskekse aus Papier
Foto: Kimberly Crawford / For the Love of Paper, mit freundlicher Genehmigung.

 

Mal so ganz unter uns Pfarrerstöchtern: Bekommt man im Chinaladen nach dem Essen einen Glückskeks, dann sind meistens zwei Dinge der Fall:

  1. Er schmeckt nach holzfreier Pappe.
  2. Er enthält einen unglaublich sinnbefreiten Spruch.

Das können wir doch auch, oder nicht? Nein, genau betrachtet, können wir das besser: Diese Glückskekse schmecken genauso nach nichts, sehen dafür aber hübsch aus. Und die Sprüche suchen wir uns einfach selbst aus. Jawollja!

Und wer jetzt wissen möchte, wie die niedlichen Glückskekse gebacken gebastelt werden, der klickt sich ganz schnell zum Tutorial von Kimberly Crawford im Blog For the Love of Paper. Das ist zwar auf englisch, aber mit so vielen Fotos versehen, dass man die Beschreibung gar nicht bräuchte. Viel Spaß damit!

 



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